Samstag, 16. März 2013 um 22:05 Uhr
Unterfränkische Grüne stellen Liste für die Bezirkstagswahl auf
Würzburg Bärbel Imhof aus Lohr am Main und Gerhard Müller aus Gerbrunn stellen das Grüne Spitzenduo für die Bezirkstagswahl am 15. September dieses Jahres. Die 51-jährige Imhof sitzt seit 2003 für die Grünen im Bezirkstag, für den 48-jährigen Müller wäre der Bezirkstag hingegen Neuland.  von links: Katrin Müller (Rügheim/Landklreis Haßberge, Platz 5),Dr. Wieland Gsell (Zellingen/Landkreis Main-Spessatz, Platz 6),Bärbel Imhof (Lohr/Landkres Main-Spessart, Platz 1),Gerhard Müller (Gerbrunn/Landkreis Würzburg, Platz 2),Michael Gerr (Würzburg, Platz 4) und Hilde Stapf (Aschaffenburg, Platz 3).
Während Bärbel Imhof ohne Gegenkandidatin ihren Spitzenplatz in Unterfranken problemlos verteidigen konnte, setzte sich Müller gegen drei Mitbewerber durch. Auf Platz 3 der Liste wählten die unterfränkischen Grünen die 54-jährige Hilde Stapf aus Aschaffenburg, Michael Gerr, amtierender Bezirksrat der Grünen aus Würzburg, geht von Platz vier aus ins Rennen.
Die Grünen sind zuversichtlich, bei der Wahl zum Bezirkstag Mitte September auf jeden Fall ein drittes Mandat zu bekommen.
Die weitere Reihenfolge:
Platz 5: Katrin Müller (Rügheim/Landkreis Haßberge) Platz 6: Dr. Wieland Gsell (Zellingen/Landkreis Main-Spessart) Platz 7: Dr. Roswitha Ziegler (Schweinfurt) Platz 8: Udo Oschmann (Bad Neustadt/Landkreis Rhön-Grabfeld) Platz 9: Sandra Weiner (Bad Kissingen) Platz 10: Dr. Edwin Gehring (Schweinfurt) Platz 11: Anna Mebs (Castell/Landkreis Kitzingen) Platz 12: Reinhold Spall (Wörth/Landkreis Miltenberg) Platz 13: Kerstin Heinemann (Laufach/Landkreis Aschaffenburg) Platz 14: Dr. Michael Behl (Schöllkrippen/Landkreis Aschaffenburg) Platz 15: Birgit Busigel (Kitzingen) Platz 16: Bernhard Eichelbrönner (Bad Kissingen) Platz 17: Christa Grötsch (Würzburg) Platz 18: Nicolas Allié (Miltenberg) Platz 19: Karen Heußner (Thüngersheim/Würzburg-Land) Platz 20: Artur Schnatz (Großostheim/Landkreis Aschaffenburg)
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Dienstag, 05. März 2013 um 16:52 Uhr
Ludwig Hartmann: „Gefährliches Atomkraftwerk abschalten, sicheres Gaskraftwerk weiter betreiben“
München (5.3.2013/hla). Eine Stilllegung des hochmodernen Gaskraftwerks in Irsching – wie sie nach aktuellen Informationen des Donaukuriers bereits für Ende März im Raum steht – ist in den Augen der Landtagsgrünen die vollkommen falsche Antwort auf die rasanten Veränderungen im Energiemarkt der letzten drei Jahre. „Wir fordern stattdessen eine Sommerpause für das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld“, so deren energiepolitischer Sprecher Ludwig Hartmann.
Die Elektrizitätsversorgung in Deutschland sei von hohen Überkapazitäten im Kraftwerkspark geprägt. Insbesondere gebe es in Deutschland ein Überangebot an schwer regelbaren Grundlastkraftwerken (Atom- und Braunkohlekraftwerke). Dieses Überangebot habe im Jahr 2012 zu einem historischen Rekord beim Stromexport von Deutschland ins benachbarte Ausland geführt. Selbst im sehr kalten Februar 2012 wurde an 28 von 29 Tagen mehr Strom exportiert, als importiert. Bekanntermaßen führen diese Überkapazitäten auch zu einem kontinuierlichen Rückgang des Börsenstrompreises.
„Besonders extreme Auswirkungen auf den Börsenkurs für Strom haben in Bayern die schwerfälligen Atomkraftwerke“, erläutert Ludwig Hartmann. „Weil sie nicht leicht abgeregelt werden können, kommt es immer häufiger zu negativen Strompreisen.“ Nach Ansicht der Landtagsgrünen kann auf das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld schon heute verzichtet werden. „Man muss nicht bis zum angepeilten Laufzeitende zum Jahreswechsel 2015/16 warten“, so Ludwig Hartmann. Es sei allemal sinnvoller, das alte und gefährliche Atomkraftwerk vom Netz zu nehmen, als das moderne und sichere Gaskraftwerk in Irsching. Hartmann: „In den kommenden Sommermonaten mit der hohen Solarstromproduktion ist Grafenrheinfeld sowieso absolut überflüssig.“
Sonntag, 13. Januar 2013 um 14:28 Uhr
Grüne Landtagsabgeordnete aus Baden-Württemberg trafen Bundestagskandidaten Martin Heilig zum politischen Austausch über Landesgrenzen
Würzburg Zum politischen Austausch trafen sich in der vergangenen Woche die grünen Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich und Manne Lucha aus Baden-Württemberg mit dem Bundestagskandidaten der Grünen für den Wahlkreis Würzburg Stadt und Land, Martin Heilig, „auf halbem Weg“ in Lauda. Die baden-württembergische Landtagsfraktion der GRÜNEN war vom 8.-10.Januar 2013 zur Fraktionsklausur in Bad Mergentheim und nutzte den Besuch auch für Besuche im ländlichen Grenzgebiet zu Unterfranken.  Tauschten sich über die Grünen Möglichkeiten im Landtags- und Bundestagswahlkampf in diesem Herbst aus: die baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Manne Lucha und Bärbl Mielich (von links) sowie der unterfränkische Bezirksvorsitzende der Grünen, Martin Heilig aus Würzburg.
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Freitag, 30. November 2012 um 10:34 Uhr
Harsche Kritik an Projektliste für den Bundesverkehrswegeplan
Unterfranken Rund vier Wochen vor Weihnachten hat die Bayerische Staatsregierung ihren Wunschzettel vorgelegt. Darin enthalten: die Projektliste zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans.
„Neben den alten Projekten, die fast ein halbes Jahrhundert bis zu ihrer Fertigstellung benötigen, sind nun auch noch 263 neue ,Wünsche’ aufgetaucht“, schickt der Grüne Bezirksvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die B26n Martin Heilig diesen Wunschzettel in die Märchenwelt. „Diese Vielzahl an Projekten ist völlig unrealistisch – sowohl was ihre Planung, als auch was ihre Finanzierung betrifft.“
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Donnerstag, 29. November 2012 um 18:14 Uhr
„Mehr Wachstum bedeutet mehr Wohlstand – diese These stimmt nicht mehr“, erklärte Thomas Gambke (Mitte), Mitglied des Bundestages und Mitglied in der Enquete-Kommission des Bundestags „Wohlstand, Wachstum, Lebensqualität“ bei einer Veranstaltung der Grünen in Veitshöchheim. 
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Mittwoch, 21. November 2012 um 22:15 Uhr
Auch in Unterfranken schließen sich Grüne, Freie Wähler und die SPD zu einem Bündnis zusammen
Würzburg in Bayern steht im Januar 2013 ein Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren an. Innerhalb von zwei Wochen müssen hierfür über 940.000 Wahlberechtigte in den Rathäusern unterschreiben. Auf bayerischer Ebene wurde schon in der letzten Woche ein Bündnis aus den Oppositionsparteien Freie Wähler, SPD und Bündnis 90/Die Grünen sowie Gewerkschaften, Studenten-, Eltern- und Jugendverbänden gegründet. In Unterfranken beabsichtigen nun ebenfalls Freie Wähler, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, ein Bündnis gegen die Studiengebühren zu schmieden.
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Sonntag, 11. November 2012 um 13:37 Uhr
Bezirksverband begrüßt Ausgang der Urwahl und sieht sich gut aufgestellt
Würzburg Mit Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt haben die Grünen in der ersten von einer deutschen Partei durchgeführten Urwahl für die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl „ein tolles Team gewählt, dass die Spannbreite Grüner Politik hervorragend verdeutlicht“, zeigen sich die unterfränkischen Bezirksvorsitzenden Eva Pumpurs und Martin Heilig mehr als zufrieden mit dem Ausgang dieser Wahl.
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Dienstag, 09. Oktober 2012 um 10:47 Uhr
Bezirksverband auf bayerischer und Bundesebene nun bestens vertreten Würzburg Nachdem der Parteirat der bayerischen Grünen im letzten Jahr ohne unterfränkische Vertreter auskommen musste, hat der Bezirksverband nun seit dem Wochenende gleich drei Mitglieder in das zweithöchste Gremium der Umweltpartei im Freistaat entsenden können. Neben Astrid Stüllein (Hösbach) sind nun auch die beiden Würzburger Grünen Barbara Pfeuffer und Michael Gerr im „erweiterten Landesvorstand“ vertreten. 
Erstmals im Parteirat der bayerischen Grünen vertreten (von links) Barbara Pfeuffer, Astrid Stüllein und Michael Gerr.
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Sonntag, 16. September 2012 um 11:09 Uhr
Unterfrankens Grüne fordern ein
Tetrafunk-Moratorium
Würzburg Die Grünen in Unterfranken fordern ein Moratorium beim Tetrafunk.
Dies hat das Bezirks-Präsidium am Wochenende beschlossen. Sie sehen keinen Sinn
darin „Schrott durch Schrott zu ersetzen“.
Die Grünen wissen, dass die Sicherheits- und
Rettungskräfte ein funktionsfähiges System zur Nachrichtenübermittlung im
Einsatzfall bräuchten. Es sei aber offensichtlich, dass der Tetrafunk, wie er
in Deutschland zum Einsatz kommen soll, derzeit nicht geeignet sei, auch oder gerade
weil die Technik bereits 16 Jahre alt sei. „Das derzeitige Funksystem ist
sicherlich veraltet, das geplante Tetrafunk-System funktioniert aber ebenso
wenig. Wir sind der Meinung, dass es absolut sinnlos ist, Schrott durch Schrott
zu ersetzen“, erklärt das Grüne Präsidium.
So habe sich die
Bergwacht Bayern dazu entschlossen, weitere analoge Funkgeräte
anzuschaffen. Sogar das Bundesamt für
Katastrophenschutz habe neue analoge Funkgeräte gekauft und sich die Option
für den Kauf weitere solcher Geräte einräumen lassen. Bei der Münchener
Polizei wurde ein Probelauf des Tetrafunk-Systems abgebrochen und nicht wieder
aufgenommen.
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Montag, 16. Juli 2012 um 17:47 Uhr
Bezirksverband erntet großes Lob aus München Würzburg Ein großes Lob der Grünen-Spitze aus Bayern
erntete der Grüne Bezirksverband Unterfranken kürzlich bei einem bayernweiten
Treffen der Bezirksvorsitzenden und -Schatzmeister im oberfränkischen
Lichtenfels für seine nach der Neustrukturierung geleistete Arbeit.
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Samstag, 12. Mai 2012 um 09:32 Uhr
Hans-Josef Fell: Mit der Anrufung des Vermittlungsausschusses haben die Bundesländer demonstriert, dass sie nicht bereit sind wie Röttgen und Rösler die Solarindustrie im Stich zu lassen. Die Länder haben damit unterstrichen, dass die derzeitige Insolvenzwelle in der Branche unter anderem auch auf die verfehlte schwarz-gelbe Solarpolitik zurückzuführen ist und dass an der Novelle Korrekturen dringend notwendig sind.
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